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Sympathielehre ist ein magisches Prinzip, nach dem Dinge auf unterschiedlichen Ebenen durch Sympathie (griechisch 'Mit-leiden') miteinander verbunden sind und sich auf diese Weise beeinflussen (sog. Fernwirkung).

Sympathien können sich hierbei z.T. auch nur auf Eigenschaften eines Objektes beziehen, so dass z.B. nicht alle Heilsteine, die sich sympathisch zu einem bestimmten Sternzeichen verhalten, dieselben Wirkungen haben.

Mittels der Sympathielehre wird die Wirkung von Heilsteinen, Astrologie, Zahlenmystik (Kabbala) und Analogie-Magie erklärt.

Erkennen von SympathienBearbeiten

Sympathien lassen sich oft durch ein Ähnlichkeitsprinzip erkennen (Signaturenlehre). So sind etwa Walnüsse, welche einem Gehirn ähneln, als gute Nervennahrung bekannt und Spargel gilt als Hausmittel gegen männliche Impotenz.

Da sich mit Sympathien auch Verhältnisse zwischen Objekten übertragen, können auch Feindschaften (Antipathien) übertragen werden, was beim Erkennen von Sympathien helfen kann.

Bei abstrakteren Objekten erscheint eine solche Bestimmung als schwieriger, so werden nicht jedem auf Anhieb die Entsprechungen der einzelnen Planeten aufgehen. Zum Glück hat man sich schon in sehr früher Zeit darüber Gedanken gemacht und den einzelnen Objekten ihrer Wirkung entsprechende Namen gegeben, so ist heute jedem die Venus als Liebesgöttin und als Planet bekannt und entsprechend wirkt sie auch in der Astrologie. Kenntnisse in der griechischen und römischen Mythologie helfen hier weiter, wobei zu beachten ist, dass bei den in der Neuzeit entdeckten Himmelskörpern (z.B. Uranus, Neptun) kaum magische Betrachtungen eine Rolle bei der Benennung spielten und sie somit auch irreführend sein können.

Ausufernde Tabellen, welche sympathische Beziehungen beschreiben, lassen sich auch in einigen magischen bzw. astrologischen Büchern finden.

siehe auch: Edelsteinzuordnung

Beziehung zu anderen LehrenBearbeiten

Wie oben, so untenBearbeiten

Der Grundsatz "Wie oben, so unten" lässt sich in vielen religiösen Lehren finden, vom christlichen "Vater Unser"("Wie im Himmel, so auf Erden") bis hin zur "Tabula Smaragdina"(zweite Zeile).

Er drückt eine sympathische Entsprechung einer höheren (göttlichen, ideenhaften oder archetypischen) Ebene der Existenz mit unserer Daseins-Ebene aus.

Gesetz der AnziehungBearbeiten

Das Gesetz der Anziehung sieht eine sympathische Entsprechung zwischen der geistigen Welt des Denkens und der bewusst wahrgenommenen (physikalischen) Welt. Entsprechend soll sich die Welt, entsprechend des Denkens, formen lassen.

siehe auch: Magie der hohlen Hand

HomöopathieBearbeiten

In der Homöopathie gilt das Prinzip „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“ (similia similibus curentur), d.h. eine homöopathische Arznei soll als Ausgangsstoff einen Wirkstoff haben, welcher in Reinform dieselbe Wirkung hat, wie die des kranken Patienten.

Dies scheint zunächst im Widerspruch zur Sympathielehre zu stehen, da man für gewöhnlich ja genau das Gegenteil erwartet.

Eine Auflösung dieses scheinbaren Paradoxs ergibt sich, wenn man den Herstellungsprozess von homöopathischen Arzneien betrachtet, hierbei werden nämlich die Ausgangsstoffe in Wasser gelöst, verschüttelt und immer weiter mit Wasser verdünnt und verschüttelt (sog. 'potenzieren'), wobei die Wirksamkeit mit dem Grad der Potenzierung zunimmt. Dies kann soweit gehen, das physikalisch der Ausgangsstoff praktisch nicht mehr in der Arznei enthalten ist. Der eigentliche Wirkung entspringt also dem Wasser, welches offenbar einen Negativ-Abdruck vom ursprünglichen Ausgangsstoff erhalten hat, und so genau das Gegenteil bewirkt. (Man vergleiche dies mit einer elektrischen Ladung, die zu einer Ausrichtung der Dipolmoleküle des Wassers führt)

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