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Der Name kann einem Zugang zur Seele einer Person geben, weshalb man vorsichtig sein sollte, wem man seinen wahren Namen nennt.

Viele magisch-arbeitende Menschen nehmen einen anderen Namen an, entweder um ihr wahres inneres Selbst zu schützen (Pseudonym) oder um ein neues Selbst anzunehmen (Transition, etwa bei Nonnen, Mönchen usw.).

Es gibt unterschiedliche Methoden um den Namen zu deuten. Oftmals ist es schon hilfreich andere Personen mit den gleichen Vor- oder Nachnamen zu betrachten, insbesondere dann wenn man explizit nach einer Person benannt wurde.

Aus dem Namen lässt sich die Namenszahl und Herzenszahl bestimmen, die etwa über die Person verraten.

In der Kabbala wird das hebräische Alphabet zur numerologischen Deutung von Namen und allgemein Wörtern verwendet.

Divination mit Hilfe des Namens ist Onomantie.

Natürlich wirkt im Umkehrschluss auch der Name, dem man einer Person oder einem beseelten Gegenstand gibt, sich auf dessen Schicksal aus, er sollte also mit bedacht gewählt werden. Im christlichen Mittelalter war es üblich die Namen von Heiligen zu vergeben, um dessen Tugenden auf das Kind zu übertragen. Vielen Heiligen wurden an einem speziellen Namenstag gedacht (allen anderen Heiligen an Allerheiligen), was auch für die Träger des Namens ein Festtag war. Der Namenstag war wesentlich bedeutsamer als der Geburtstag, was sich u.a. darin zeigt, das der Geburtstag vieler historischer Personen nicht oder nur ungenau bekannt ist.

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