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Lexikon: Elfen und Feen Bearbeiten

Alben Bearbeiten

Auch als „Alfen“ oder „Alfar“, später als „Elben“ oder „Elfen“ bezeichnet, aus der germanischen Mythologie stammende Licht- und Dunkelelfen.


Alcheringa Bearbeiten

Feen in Australien. Ihre Wanderwege weben ein Netz über den gesamten Kontinent. Ähnlich wie in Irland gilt es als großer Frevel diese Pfade zu zerstören.


Alp Bearbeiten

Ursprünglich wohl gute Feen. Im Mittelalter zu böse Geistern umgedeutet, die nachts den Menschen als Gespenstern erscheinen.

Alven Bearbeiten

Niederländische Feen. Gelten als unsichtbar. Ihr Lebensraum sind Gewässer und Erdhügel.

Apsaras Bearbeiten

Indische Feen. Auch Sanskrit. Ähnlich der griechischen Nymphe. Übersetzt Wassergeherin. Sollen über große Tanz- und Verführungskünste verfügen.


Banshee Bearbeiten

Irische bzw. schottische Feen. Ihr Geheul oder das Klopfen an Fensterscheiben kündigt den Tod eines Hausbewohners an.


Befana Bearbeiten

Italienische Feen. Bringen am Dreikönigstag den Kindern Geschenke.


Dryaden Bearbeiten

Griechische Baumnyphen. Wohnen in Bäumen oder sind mit dem Baum verbunden. Dies galt besonders für Hamadryaden, die mit dem Baum starben. Eurydike, Gattin Orpheus‘, war eine Dryade.


Dunkelelfen Bearbeiten

Schwarze, in der Erde lebende bösartige Elfen. Wird eine Verbindung zu den Zwergen nachgesagt. Die männlichen Dunkelelfen werden als Drohnen in den Kampf gesandt und verfügen über keinerlei magische Fähigkeiten. Die weiblichen Dunkelelfen lernen von klein auf die Magie und werden auch als Priesterinnen eingesetzt.

Elfen Bearbeiten

Mythische Wesen gutmütig und schalkhafter Art.


Elle Bearbeiten

Skandinavische Feen. Auch „Ellefolk“ bezeichnet. Sollen sehr schön sein und ihr Lebensraum ist an Flüssen, in Sümpfen und in Hügeln. Sie musizieren und tanzen gerne.


Fanggen Bearbeiten

Ähnlich der griechischen Dryaden. Eine, aus Tirol stammende Baum- und Waldfee.


Faerie Bearbeiten

Das Wort „Faerie“ hat verschiedene Bedeutungen:

- Das Feenreich - Die Fee selbst - Das Schicksal bestimmen - Ein Zustand von Verzauberung


Follets Bearbeiten

Kleine, aus dem französischen stammenden Kobolde. Besaßen nach Erzählungen ähnliche oder gleiche magische Kräfte wie die Feen.


Gremlins Bearbeiten

Kleine Monster der Neuzeit. Maletrierten im Ersten Weltkrieg die Piloten der englischen Luftwaffe.


Högfolk Bearbeiten

Nordische Feen. Sollen sehr hübsch sein und in Hügel lebend. Deshalb auch das „Hügelvolk“ bezeichnet.


Huldre Bearbeiten

Skandinavische Feen. Auch in Island anzutreffend.


Jinns Bearbeiten

Unsichtbare dämonenartige Wesen. In der Wüste und in der Wildnis lebend. Ist in der Lage jegliche Gestalt anzunehmen.


Lichtelfen Bearbeiten

Wunderschöne, zu den Menschen freundlich und hilfsbereite Lichtgestalten. Stehen den Göttern nahe und ähneln lichten Engeln in der christlichen Vorstellung.


Ljoss- alfheim Bearbeiten

Nach der germanischen Mythologie: Wohnort der Lichtelfen.


Morgane Bearbeiten

Keltische Fee. Auch „Morgan Le Fay“. Sie soll in der Artussage die Halbschwester König Artus‘ gewesen sein.


Najaden Bearbeiten

Griechische Wasser- und Quellnymphen. Wohnen hauptsächlich in Quellen, Teichen und Seen. Nach der griechischen Mythologie sterben diese wenn ihre Quelle versiegt.


Nereiden Bearbeiten

Griechische, im Meer lebende Wassernymphen. Die 50 Töchter des griechischen Meeresgottes Nereus und der Doris. Waren den Seeleuten freundlich gesinnt und wurden von diesen auch verehrt. Amphridite, Gemahlin Poseidons, war eine Nereide.


Niam Bearbeiten

Aussprache: Ni- ehw. Mächtige Fee, die ihren Geliebten, den Dichter Oisin, in das „Land der Verheißung“ oder „Land der ewigen Jugend“ entführte.


Nixen Bearbeiten

Aus der germanischen Mythologie stammende Wasserfeen. Ähnlich den griechischen Najaden und Nereiden. Vom altdeutschen Nicchessa (= Wasserfrau) abstammend.


Nornen Bearbeiten

Germanische Schicksalsgöttinnen:

- Urd (Vergangenheit) - Verdandi (Gegenwart) - Skuld (Zukunft)

Sitzen an Urds Brunnen und bestimmen das Schicksal aller Lebewesen.


Nuberu Bearbeiten

Nebelgeist der cantabrischen Berge (Nordspanien). Auch „Juan Cabrito“. Dieser Naturgeist, der den Bergen und den keltischen Landen Asturiens Nebel und Regen bringt, erscheint als alter Mann mit einem enormen Bart. Er trägt Tierfelle und einen riesigen schwarzen Hut. Seine Familie lebt auf einem nebligen Berg in Ägypten. Von dort kommt er, auf schweren Wolken und Stürmen reitend, nach Asturien, schreitet über die Berge und bringt den Menschen Verderben. Wenn er gerade „frei“ hat, sind die asturischen Berge endlich in Sonne gehüllt und die Xanas können in lauen Nächten ihre Haare waschen.


Nymphen Bearbeiten

Niedrige Naturgottheiten und Sammelbegriff für die griechischen Feen. Sie wurden einem bestimmten Naturbereich oder Gebiet zugeordnet und werden unterteilt in:

- Dryden (Baumnyphen) - Najaden (Quellnymphen) - Nereiden (Meeresnymphen) - Oreaden (Bergnyphmen)

Sie sind Menschen gegenüber sehr wohlwollend und galten, bis auf die Dryaden, als sehr langlebig, aber nicht unsterblich. Auch die Römer bezeichneten ihre Feen später als Nymphen.


Oberon Bearbeiten

Der „König der Elfen“ in Shakespeares und Wielands Geschichten. Seine Ehefrau war Titania.


Oreaden Bearbeiten

Griechische Bergnymphen. In Bergen und Wäldern lebend.


Peri Bearbeiten

Persische Bezeichnung für eine Fee. Wird auch in den meisten islamischen Ländern benutzt.


Quenya Bearbeiten

Eine von J.R.R. Tolkien, Professor für Lingustik und Autor des „Heer der Ringe“ und „Hobbit“ erdachte Elfensprache. Tolkien benutzte diese in seinen Erzählungen über Mittelerde.


Salige Fräulein Bearbeiten

Tirolische Feen. Sollen blond und sehr schön sein und den Menschen sehr nahe stehen. Wurden aber auch als hässlich beschrieben.


Selkies Bearbeiten

Auf den Shetland- und Orkney- Inseln vorkommende Wasserfeen. Sie leben in Gestalt eines Seehundes im Meer. Wenn sie an Land kommen erscheinen sie einem in menschlicher Gestalt.


Sidhe Bearbeiten

Irische Feen. Gelten als Nachkommen der Tuatha Dé Danann.


Sindarin Bearbeiten

Eine von J.R.R. Tolkien, Professor für Lingustik und Autor des „Heer der Ringe“ und „Hobbit“ erdachte Elfensprache. Tolkien benutzte diese in seinen Erzählungen über Mittelerde.


Strangers Bearbeiten

Winzige, für den Wachstum der Vegetation und für die Gesundheit des Menschen und des Viehs verantwortliche Feen.


Svart- alfheim Bearbeiten

Nach der germanischen Mythologie: Wohnort der Dunkelelfen.


Titania Bearbeiten

Die Ehefrau des Oberon in Shakespeares „Sommernachtstraum“ und Wielands „Oberon“.


Trasgu Bearbeiten

Bekanntester Vertreter der asturischen Mythologie. Er stellt die nordspanische Variante eines Hausgeistes dar. Ähnlich den Brownies in der englischen Folklore. Er trägt eine rote Mütze, sein wichtigstes Kennzeichen aber ist das Loch in der linken Hand. Meistens wohnt er im Kornspeicher neben dem Haus. Behandelt man ihn gut, hilft er im Haushalt. Wenn nicht, zerbricht er nachts Geschirr und Möbel. Er bleibt der Familie, zu der er gehört, in den meisten Fällen treu und zieht auch mit ihr um. Deshalb leben jetzt einig Trasgu bei Auswandererfamilien in Südamerika und selbst in Deutschland sind Trasgus bei asturisch stämmigen Familien nicht auszuschließen.


Vila Bearbeiten

Serbische und bulgarische Feen. Wohnen in den Wäldern, auf Bergen und auf Hügeln. Sie werden als jung, blond und sehr schön beschrieben. Ihre Fähigkeiten liegen in der Heilung von Krankheiten und im Voraussagen der Zukunft. Sie tanzen und singen gerne.


Xanas Bearbeiten

Sind wahrscheinlich in Folge der Romanisierung Asturiens aus der römischen Quellnymphen hervorgegangen. Sie sind wunderschön, in weiß gekleidet und mit langen Haaren ausgestattet. Sie wohnen in Gebirgsgrotten und erscheinen nachts badend und haarewaschend in Quellen und Flüssen. Sie erscheinen in der Morgendämmerung reitend an Flüssen und Bächen, können sich mit Sterblichen verheiraten und Kinder bekommen. Selbst eine Wechselbalgvariante taucht auf, denn wenn sie keinen sterblichen Liebhaber finden, so stehlen sie Kinder aus benachbarten Gebirgsdörfern.

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