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Die Kristallkugel ist das bekannteste Werkzeug zur Divination und wird heutzutage mit "Zigeunern", Jahrmarktspuk und Scharlatanerei assoziiert. Außerdem ist sie ein bekanntes Hexenwerkzeug.

Geschichte der KristallkugelBearbeiten

Die Kristallkugel als Divinationswerkzeug ist älter als zuweilen angenommen. Schon von der Hexe Circe hieß es, dass sie in der Kristallkugel die Zukunft zu erkennen vermochte. Im Mittelalter wurde sie bekannter, denn nur die wenigsten konnten sich das Wunderding aus Glas und Wasser leisten. Erst die späteren Kristallkugeln konnten so perfekt rund geschliffen werden, und auch diese waren extrem teuer. Heute verbindet man sie insbesondere mit "Zigeunern", Wahrsagerzelten und Jahrmarktspuk.

Der Divination durch die Kristallkugel liegt eine weitaus ältere Divinationsmethode zugrunde: das Scrying. Durch diese Wahrsagekunst konnte man mit Hilfe von glatten Oberflächen, Spiegeln, Gläsern, Kristallen oder einer ruhigen Wasseroberfläche die Zukunft vorhersagen.

Verwendung der KristallkugelBearbeiten

Die Kristallkugel ist ein hochanspruchsvolles, aber auch extrem effektives Divinationswerkzeug. Hat man gelernt, mit ihr umzugehen, öffnet sich der Hexe eine Welt unbegrenzter Möglichkeiten.
Mit der Kristallkugel die Zukunft vorherzusagen, ist nur eine Einsatzmöglichkeit von vielen: man kann sie zum Remote Viewing verwenden, als Katalysator für Trance, Astral- und schamanische Reisen, um Szenen aus früheren Leben zu sehen oder einfach, um Fragen zu beantworten.
Die unbegrenzten Möglichkeiten der Kristallkugel wie auch die Schwierigkeit, mit ihr umzugehen, macht sie zugleich zum besten als auch zum schlechtesten Divinationsinstrument überhaupt.
Sie ist meist so um die 12 cm groß und - wer es sich leisten kann - aus Kristall, ansonsten aus Bleiquarz, Glas oder vereinzelt auch Plastik.
Das Prinzip hinter der Kristallkugel ist erstmal einfach: Man versetzt sich in einen meditativen Zustand und schaut so lange entspannt in die Kristallkugel, bis man a.) in der Kugel Bilder sieht oder b.) vor dem inneren Auge Visionen erscheinen. Vielen fällt das jedoch schwer, weshalb die Kristallomantie bzw. das Scrying als schwere Kunst gilt, die nur wenige wirklich beherrschen.
Das Wichtigste ist, wirklich entspannt zu sein, keine hohen Erwartungen mitzubringen und immer wieder zu üben. Die allerwenigsten sehen gleich beim ersten Versuch etwas. Mit der Zeit wird es aber immer leichter werden.
Ebenfalls wird Anfängern zu Beginn empfohlen, den Raum abzudunkeln und ein, zwei Kerzen anzuzünden, die für eine subtile Beleuchtung sorgen.
Man streitet sich darüber, ob man beim Schauen in die Kristallkugel den Blick fokussiert oder nicht fokussiert lassen sollte (ebenso, ob eine Kugel Einschlüsse haben darf oder nicht). Letztendlich hängt es von der eigenen Vorliebe ab.
Ann Moura schreibt in ihrer Naturmagie, dass sie am allerbesten mit einer 15 cm großen, blaugrünen Bleikristallkugel voller Bläschen und Einschlüssen arbeitet. Ebenfalls ist es für sie am besten, den Blick klar fokussiert zu halten, anstatt ihn verschwimmen zu lassen.
Die Kristallkugel ist auch ein beliebter Altarschmuck, um die Göttin zu repräsentieren. Ebenfalls repräsentiert sie das Geist-Element.

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