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Die Anderswelt, Geisterebene oder das Sommerland ist eine Wahrnehmungsebene, die neben unserer gewöhnlichen Wahrnehmung liegt. Wir nehmen dort andere Teile der Wirklichkeit wahr als in unserem Alltag. Es ist die Welt, die wir beim Träumen wahrnehmen.

Magisches Arbeiten bedeutet, /aktiv/ in den Kontakt mit der Anderswelt hinein- und ebenso auch wieder aus diesem herauszutreten. Es fühlt sich ähnlich an wie beim Träumen bzw. Tagträumen, wobei man seine Gedanken aber nicht treiben lässt, sondern auf der Suche nach Erkenntnissen bewusst in die Anderswelt hineinspürt oder sie beim Wirken eines Zaubers mit Willenskraft gestaltet und verändert. Gedanklich vollzieht man den Wechsel zwischen den Ebenen bereits beim Visualisieren – in Form des Rituals lässt sich jedoch auch eine stabilere Verbindung über einen längeren Zeitraum hinweg herstellen, so dass sich die Anderswelt auch in einer Trance bereisen lässt.

Wenn man unabsichtlich in Verbindung mit der Anderswelt steht, fühlt sich dies meist als kalt und unwirklich an, als würde man “neben sich stehen” und “das Leben wie ein Film vor einem ablaufen”. Dies kann gelegentlich in alten Kirchen oder an manchen Kraftorten erfahren werden, oder wenn an Samhain und während der Rauhnächte der Schleier zwischen den Welten besonders dünn ist. Es kann auch passieren, wenn eine Trance nicht sauber beendet wurde.

Wenn man gedanklich /nicht zwischen den Welten unterscheiden/ kann, nennt man das eine spirituelle Krise, die oft als Psychose fehldiagnostiziert wird.

Siehe auch:

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